






'concrete project - harte Fakten'
vorschlag / proposal: itzehoe
older ideas for a nmsquare
newer idea: concrete at jahresausstellung
Exkursion vom 28.05.
Fotos (David):










highrespack: bunkerwald.zip
Stand vom 20. Mai:
Technisch sind wir immer noch am Anfang. Es geht nun mit Silikonformen weiter, die eingelegt in die Stahlform dann ein besseres Entformen ermöglichen und eine viel glattere Oberfläche bekommen. Abgüsse in bzw. auf gespanntes Textil können wir parallel versuchen. Wir müssen einen Stoff finden, der sich leicht trennen lässt (wie silikon, teflon o.Ä.), aber trotzdem eine gute Textur an die Betonoberfläche weitergeben kann.
On the technical side, were still at the beginning. We're dontinuing with silicone inlays for the metal form, which should make the extraction of the concrete easier and improve the surface quality. Also we're looking for Textile with good extraction qualities and a nice texture for the concrete surface (f.e. silicone, PTFE, etc.).
Die aktuellen Ideen teilen sich in Zwei Stränge.
Einmal die Möglichkeit mit dem Beton plastisch Materialien nachzubilden die eine gegensätzliche Anmutung haben, zum Beispiel Textil. Aus dünnem leichten Stoffartigen aber festen Beton dann eine raumgreifende Skulptur, bzw. einen Raum zu konstruieren (Zelt). Möglich wäre es einen kleinen Teil als Stahlstruktur zu präsentieren und unsere Teststücke so wie sie sind, gebrochen, komplett, die plastikarmierung heraushängend etc. dort einzusetzen. Die Skulptur in ihrer ganzen Größe und in perfekter Ausführung bleibt damit nur ein Bild bzw. eine Vorstellung die mit entsprechendem finanziellen und materiellem Aufwand dann später auch noch umgesetzt werden kann, während die Fragmente eine gute Geschichte zur möglichen Entstehung erzählen.
Philipa hat außerdem eine weitere Idee. Mit aufgeschnittenen Betonklötzen zu arbeiten und damit ein synthetisches Fossils zu entwerfen. Das versunkene Objekt kann dabei entweder mit aufgeschnitten werden (das wird aufwändig, beton zu sägen, oh oh) oder restlos entfernt werden, wobei man wieder mit den guten abbildungsfähigkeiten des betons was Texturen angeht arbeiten kann. Möglich wäre also ein Objekt nachzubilden, was dann nach dem entfernen einen Raum in einem Klotz erzeugt. Ideen für Abformobjekte sind bis jetzt Menschen, organische Formen, Autos, Maschinen, Müllobjekte.
I wont translate this, since this is what we talked about last time (excuse me filipa!.
Exkursion am 28. Mai:
Am nächsten Freitag wollen wir eine Exkursion zur Dynamitfabrik Nobel in Düneberg machen. Diese Fabrik existierte am Rande von Hamburg von Ende des 19. Jahrhunderts bis Ende des zweiten Weltkriegs und war zusammen mit dem nahegelegenen Werk Krümmel die größte Sprengstofffabrik Europas. Sie besteht größtenteils aus Erdbunkern, aber auch einigen Oberflächengebäuden, wobei die meisten kurz nach dem Krieg gesprengt wurden und zerstört in einem Wald liegen. Große Teile der teilweise noch intakten Bunkeranlage sind zugänglich, andere immer noch als Militärübungsplatz abgesperrt.
Next friday, there will be a side trip to the former duneberg dynamite company. its all massive conrete bunkers, most of them blown up after the war and woods all over the place. pretty interesting considering the history of that place. some parts are still used for military practice, but most of it is open to the public.
Ein paar Bilder zu dieser Location gibt es hier:
http://www.abandoned-places.org/index.php?topic=4.0
Wir treffen uns wahrscheinlich gegen 12:00 in der Hochschule. Ulf hat wenn alles klappt ein Auto, da müssten dann alle reinpassen (fünf Plätze).
Geotag
Dynamitfabrik Nobel "Bunkerwald in Düneberg"
http://maps.google.de/maps?client=opera&rls=de&oe=utf-8&q=http://bbs.keyhole.com/ubb/ubbthreads.php%3Fubb%3Ddownload%26Number%3D210784%26filename%3Dcl-05-24-06-415873799.kmz&um=1&ie=UTF-8&source=websearch
6. Mai 2010
Experimente mit vorgespanntem plastikverstärktem Beton ermöglichen einen Leichtbauwerkstoff mit einer etwas anderen Textur und Haptik und einer fast unbegrenzten Formenvielfalt. Es sind konkrete Projektvorschläge erwünscht (Skultpuren, Produkte, Anwendungen), bei deren konkreter Ausführung die Erfahrungen der Gruppe helfen.
"The newly developed FRC named Engineered Cementitious Composite (ECC) is 500 times more resistant to cracking and 40 percent lighter than traditional concrete." Wikipedia(en)
Betonsorten:
- Portlandbeton (klassischer Beton hohen Zementanteils, erhöhte Festigkeit)
- Polymerbeton (Beton mit 2-Komponenten Kunstoffzusatz, erhöhte Schlagzähigkeit)
- Infraleichtbeton und Ultraleichtbeton (Beton mit geringerer Dichte bis 350kg/m³ aber höhere Porösität)
- Transluzenter Beton (durch Faserzusatz)
- Sinterbeton (gebrannter Beton mit hohen Silizium, Eisen und Aliminiumoxidanteilen)
Für das Abbinden und die Zugfestigkeit von Beton verantwortlich ist der Mörtelanteil, bzw. die darin enthaltenen Puzzolane und deren hydraulische Eigenschaften:
"Puzzolane sind künstliche oder natürliche Gesteine, die zumeist unter Hitzeeinwirkung entstanden sind und durch ihren Gehalt an Kieselsäure und Kalkhydrat in Verbindung mit Wasser bindefähig werden." wikipedia
Für die Druckfestigkeit ist hauptsächlich der Mineralische Anteil ohne Puzzolane(Sand, Steine, etc.) verantwortlich., aber auch die Menge an Wasser die verwendet wurde. Ein Fließbeton etwa enthält mehr Poren und hat eine meistens höhere Porösität.
Nutzbare Faserstoffe für den Compositwerkstoff:
- Nylon 6,6 Polyamid (günstig, thermoplastisch recyclebar)
- Polypropylen (extrem dünn erhältlich, günstig, thermoplastisch recyclebar)
- Polyaramid (teuer, enorme Zugfestigkeit)
- Cellulose (natürlich, co2-neutral)
- Federstahl 61SiCr7 (12.2001 oder 2.2003 nichtrostend)
Alle diese Materialien bis auf der letzte verringern die Betondichte, erhöhen aber gleichzeitig die Festigkeit indem sie überschüssige Druckfestigkeit des Betons durch Vorspannung in Zugfestigkeit wandeln.
links:
notes 15.04.
1. termin 15.
bunkerwald.zip